Gute erste Halbzeit reicht nicht: interaktiv . Handball unterliegt zum Saisonauftakt in Krefeld

Für interaktiv . Handball begann die neue Spielzeit der 3. Liga direkt mit einer der schwierigsten Aufgaben der gesamten Saison. Beim Zweitliga-Absteiger und Meisterschaftsfavoriten HSG Krefeld Niederrhein unterlag die Mannschaft von Filip Lazarov vor 843 Zuschauern in der Glockenspitzhalle mit 41:33 (21:19).

Die personelle Situation wurde vor dem Saisonauftakt zusätzlich erschwert: Mit Frederik Waldbach musste interaktiv . Handball einen kurzfristigen Ausfall verkraften. Der Rückraumspieler hatte in der Vorbereitung starke Leistungen gezeigt. Darüber hinaus stand auch Luca Wenzel nicht zur Verfügung.

Dennoch zeigte die junge Ratinger Mannschaft insbesondere in der ersten Halbzeit eine starke Leistung und stellte den Aufstiegsfavoriten vor erhebliche Probleme. Die Gastgeber erwischten zunächst den besseren Start und zogen auf 4:1 davon, doch interaktiv . Handball fand schnell in die Partie. Mit viel Tempo, mutigen Aktionen im Angriff und einer engagierten Leistung in der Defensive kämpfte sich das Team zurück und übernahm zwischenzeitlich sogar die Führung. Bis weit in die erste Halbzeit hinein begegneten sich beide Mannschaften auf Augenhöhe.

Beim Stand von 17:17 wenige Minuten vor dem Seitenwechsel war die Begegnung völlig offen. Erst einige Fehler in der Schlussphase der ersten Hälfte nutzte die HSG Krefeld konsequent aus und setzte sich auf 21:19 ab.

Nach dem Seitenwechsel zeigte der Zweitliga-Absteiger dann jedoch seine gesamte Qualität. Während die Gastgeber in der Abwehr deutlich präsenter agierten und ihre Chancen konsequent nutzten, schlichen sich bei interaktiv . Handball zunehmend Fehler ein. Mit einem 7:1-Lauf setzte sich die HSG innerhalb weniger Minuten entscheidend ab und erhöhte den Vorsprung auf 28:20.

Trotz des deutlichen Rückstands gab sich die Mannschaft von Filip Lazarov nicht auf. Die Ratinger kämpften weiter, verkürzten zwischenzeitlich noch einmal auf fünf Tore und zeigten über weite Strecken, warum sie auch in dieser Saison ein unangenehmer Gegner für jedes Team der Liga sein können. Am Ende setzte sich die HSG Krefeld jedoch verdient mit 41:33 durch.

Cheftrainer Filip Lazarov sah trotz der Niederlage einige positive Ansätze. Zwar habe seine Mannschaft phasenweise gezeigt, welches Potenzial in ihr steckt, insgesamt sei es jedoch nicht gelungen, die eigene Bestleistung auf die Platte zu bringen. Vor allem in der Defensive habe die notwendige Härte und Stabilität gefehlt. Im Angriff seien in entscheidenden Situationen die Erfahrung und Cleverness nicht immer ausreichend gewesen. Zudem habe man in einigen Phasen etwas zu nervös agiert.

Gleichzeitig blickt der Cheftrainer optimistisch auf die kommenden Aufgaben. Die Mannschaft werde sich von der Niederlage keinesfalls entmutigen lassen, sondern die Erfahrungen und Erkenntnisse mitnehmen, um weiter an ihrer Entwicklung zu arbeiten. Gerade für das junge Team seien Begegnungen gegen Top-Mannschaften wie die HSG Krefeld wichtige Lernprozesse, die langfristig dabei helfen werden, den nächsten Schritt zu machen.

Auch wenn zum Auftakt keine Punkte eingefahren werden konnten, machte insbesondere die erste Halbzeit Mut für die kommenden Wochen. Gegen den großen Meisterschaftsfavoriten hielt interaktiv . Handball lange Zeit mit und zeigte, dass die Mannschaft auf diesem Niveau konkurrenzfähig sein kann.

Bereits am kommenden Samstag wartet die nächste anspruchsvolle Aufgabe. Dann empfängt interaktiv . Handball mit der HSG Hanau das nächste Spitzenteam der Liga in der Sporthalle Gothaer Straße. Anwurf ist am Samstag, 5. September, um 17:30 Uhr.


Torschützen interaktiv . Handball: Schulz (11/4), Seher (6), Kübler (4), Körber (3), Venedey (3), Stock (3), Szabo (2), Poschacher (1)