Seit Beginn der Vorbereitung liegt die Verantwortung für die zweite Herrenmannschaft von interaktiv . Handball, die aktuell in der Verbandsliga antritt, in den Händen von Tomislav Nuic. Er übernahm die Mannschaft im Sommer von Stanko Sabljic und Julian Fanenbruck, die aufgrund ihrer intensiven Aufgaben in der ersten Herrenmannschaft sowie in der A-Jugend nicht länger parallel tätig sein konnten.
Für Nuic ist die neue Position eine willkommene Herausforderung und eine große Chance zugleich. „Ich bin schon lange sehr motiviert, den Trainerjob auszufüllen. Bei interaktiv sehe ich die Möglichkeit, mich als Trainer weiterzuentwickeln“, erklärt der 36-Jährige. Seine ersten Eindrücke von der Mannschaft stimmen ihn optimistisch: „Wir haben hier noch sehr viel Potenzial, das wir gemeinsam Schritt für Schritt ausschöpfen können.“
Als Trainer beschreibt sich Nuic selbst als sehr anspruchsvoll. Seine Philosophie basiert auf einem dynamischen und attraktiven Spielstil, der von hohem Tempo und viel Ballbewegung geprägt ist. Besonders wichtig ist ihm die gute Mischung innerhalb des Kaders. „Unsere große Stärke ist die Breite im Team und die Kombination aus jungen und erfahrenen Spielern. Damit haben wir die Möglichkeit, sportliche Ziele zu erreichen und gleichzeitig junge Talente an den Seniorenbereich heranzuführen.“
Die Rolle der zweiten Mannschaft sieht Nuic nicht nur im sportlichen Wettbewerb, sondern auch als wichtigen Baustein innerhalb der Vereinsstruktur. „Die zweite Herren ist enorm wichtig. Hier können junge Spieler wertvolle Einsatzminuten im Seniorenbereich sammeln und sich gleichzeitig auf die nächste Stufe vorbereiten. Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Verzahnung zwischen Nachwuchs- und Spitzenhandball.“
Entsprechend ambitioniert formuliert er seine Ziele für die Zukunft. Kurzfristig möchte Nuic mit seinem Team den Aufstieg in die Oberliga realisieren. Gleichzeitig verfolgt er einen klaren Ausbildungsgedanken: In den kommenden zwei Jahren möchte er mindestens vier bis fünf Spieler so weiterentwickeln, dass sie den Sprung in die erste Mannschaft schaffen können. „Damit verbinden wir sportlichen Erfolg mit einer nachhaltigen Perspektive für den gesamten Verein“, betont Nuic.